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25.01.2019

Alles Knolle oder was?

Sie heißen Sieglinde, Belana, Stella oder Gloria und stammen eigentlich aus Südamerika. Ob bei Muttern am Mittagstisch oder beim Diner im Restaurant – die Kartoffel ist ebenso treue wie perfekte Begleiterin auf kulinarischen Wegen. Nicht nur als gewohnter Beilage solider Hausmannskost, sondern längst auch als Hauptzutat in der vegetarischen Ernährung.

Wunderbar wandelbar gefällt der Erdapfel, wie er in Süddeutschland, Österreich und der Schweiz genannt wird. Ihren Namen erhielt die Kartoffel übrigens vom italienischen Wort „tartufolo“, da sie wie der Trüffel unter der Erde wächst. Auch der Sortenkatalog lässt keine Wünsche offen und beeindruckt in vielen Geschmacksvariation: weich oder festkochend und mit Innenleben in etlichen Farben, von braun über violett oder gelb bis rötlich.

Es war einmal…

Bereits vor etwa vierhundert Jahren kam die Kartoffel zu uns, aber keiner interessierte sich für sie, zumal die ersten Verkoster sich am Grün und an der rohen Knolle versuchten. Es waren wohl die Hungersnöte, die den preußischen König Friedrich der Große vor etwa 250 Jahren bewogen, die Knolle zu bewerben. Er ließ sogar Soldaten Felder anlegen und gab den Bauern per Kartoffelbefehl die Order, die Knolle anzubauen. Und die Kartoffel dankte es ihm: Sie wuchs auch auf schlechten Böden und brachten hohen Ertrag.

Bekömmliche Energiereserve

Heute ist sie fester Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung: kalorienarm, mit Ballaststoffen, Eiweiß, Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen. Wichtigstes Kohlehydrat der Knolle ist die Stärke, die erst durch Kochen als leicht verdauliche Energiereserve verwertbar ist. Übrigens fanden kanadische Wissenschaftler heraus, dass Kartoffeln die Gedächtnisleistung um bis zu 30 Prozent steigern können. Ausschlaggebend sind die Kohlehydrate, die der Körper teils in Zucker umwandelt, und bekanntlich fördert Traubenzucker das Denkvermögen. Hochwertiges Eiweiß liefert die Knolle zwar in bescheidener, dafür aber in umso wertvollerer Menge.

Besonders viele wichtige Nährstoffe trägt die Kartoffel direkt unter der Schale – es lohnt also die Mühe des dünnen Schälens. Wahlweise können die Knollen kräftig abgebürstet und mit Schale gekocht werden. Die wertvollen Inhaltsstoffe bleiben am besten bei schonender Dämpfung erhalten. Bei Kartoffeln aus ökologischem Anbau wie beispielsweise von Naturland Betrieben kann das Kochwasser sogar als Grundlage für Suppen verwendet werden.

Ein echtes Kellerkind

Die „tolle Knolle“ möchte nicht irgendwie, sondern richtig behandelt werden. So verliert sie Vitamin C, wenn sie auf Vorrat geschält wurde und zu lange im Wasser lag. Auch sollten Triebe entfernt und grüne Stellen großzügig herausschnitten werden, da diese Solanin, das Gift der Nachtschattengewächse, enthalten.

Gelagert wird sie idealerweise im trockenen Keller, bei kühlen Temperaturen zwischen 8° und 10°, sonst verlieren sie Feuchtigkeit und schrumpelt. Nachbarn mag sie nicht – vor allem Äpfel, Bananen, Birnen & Co. verströmen das Reifungsgas Ethylen, was Kartoffeln schneller reifen und verderben lässt.

Info zum Anbau

Entdecke Informationen und Gebiete für Kartoffelanbau beim Bundeszentrum für Ernährung unter https://www.bzfe.de/inhalt/kartoffeln-erzeugung-5947.html

Wer mag, versucht sich selbst – das gelingt in einem Eimer auf der Fensterbank oder dem Balkon. Anleitungen gibt es im Internet.

Koch doch mal wieder Kartoffeln

Es müssen nicht immer Pommes oder Reibekuchen sein! Auf unserer Website findest Du leckere – auch vegane – Rezepte:

Einfach lecker: das Kartoffel-Rüben-Gratin, verfeinert mit Berief Bio Soja Kochcreme.

Nicht nur zu Grillgut wie den Balkanröllchen schmeckt Kartoffelsalat mit veganer Mayonnaise.

Stampfkartoffeln, die nicht nur Kinder lieben, werden mit unseren pflanzlichen Drinks schön cremig.

Den besonderen Pfiff bekommen Bratkartoffeln, wenn sie mit Tofu-Würfeln aufgepeppt werden. Auch die Kartoffel-Lauch-Suppe, einen echten Party-Klassiker, verfeinert Räuchertofu.

Gerade an kalten Tagen schmeckt die Waldpilzcreme mit Kartoffeltalern, der Weißwein und Berief Bio Soja Kochcreme den besonderen Pfiff geben. Da lässt es sich herrlich im Warmen sitzen und durchs Fenster dem schlechten Wetter trotzen.

Na, Lust bekommen, der Knolle zu begegnen? Dann versucht doch mal etwas Neues – wir freuen uns auf eure Kartoffel-Rezepte!

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