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29.09.2018

Jetzt geht es dem Soja an den Kragen!

Warum? Es ist Ende September, und das bedeutet in Europa: die Erntezeit von Sojabohnen ist im vollen Gange. Gerade durch die lang andauernde Hitzeperiode sind die Landwirte in diesem Sommer schon früher mit der Ernte ihrer Sojabohnenfelder gestaret. Im Allgemeinen ist Soja allerdings eher immun gegen höhere Temperaturen und weniger Regen als Getreidesorten, die in Deutschland angebaut werden – zum Glück für die Landwirte, die sich bereits für einen Anbau der sommeranuellen Hülsenfrucht entschieden haben.

Allgemeines über die Sojabohne

Wusstet ihr eigentlich, dass die Sojabohne ihren Ursprung in China hat? Als Margarine kam Soja das allererste Mal auf den europäischen Speisetisch. Mitte des 20. Jahrhunderts etablierte sich die Bohne, die in China zu den fünf heiligen Pflanzen gehört, dann letztlich auch in Deutschland. Die Aussaat der Sojabohne beginnt unter gewöhnlichen Witterungsbedingungen im April bzw. Mai. Somit ist sichergestellt, dass die Bodentemperaturen vor allem während der Blütezeit der Bohne, welche etwa im Juni beginnt, nicht unter zehn Grad Celsius gehen. Wie schon eben erwähnt, ist die Sojabohne eine sommeranuelle Leguminose, also eine Hülsenfrucht, die jährlich um die Sommerzeit herum einmalig gesät und geerntet wird. Nach etwa einem halben Jahr auf dem Acker geht es dem Soja an den Kragen – dann ist Erntezeit!

Was Soja ernährungsphysiologisch wertvoll macht

Dass die Chinesen die Sojabohne neben Reis, Weizen, Gerste und Hirse als heilig ansehen, hat einen einfachen Grund: ihre Nährstoffe. Verglichen mit den anderen Pflanzen besitzt Soja etwa dreimal so viel Protein (35 Gramm Protein auf 100 Gramm) und damit auch mehr als Fleisch. Darüber hinaus hat es einen besonders hohen Anteil an lebensnotwendigen Aminosäuren. Die Sojabohne ist also ein hervorragender Eiweißlieferant. Auch vitamintechnisch kann Soja bei den Großen mitspielen. Baut ihr Soja, z.B. in Form von Tofu, in eure Ernährung ein, so führt ihr eurem Körper im Schnitt doppelt so viel B1 und B2 Vitamine zu, als hättet ihr auf eine der üblichen Getreidesorten zurückgegriffen. Vitamin B1 ist das „Moral-Vitamin“ und unterstützt euch durch eine positive Grundeinstellung bei der Bewältigung von belastenden Situationen – besonders im Kindesalter ist eine ausreichende Zufuhr wichtig. Das Allrounder-Vitamin hingegen ist das B2: es hilft Haut, Haaren und Nägeln sowie dem Sehvermögen und im Allgemeinen gegen Ermüdung. Wertvoll ist Soja auch dank der hohen Verfügbarkeit von Calcium, Kalium und Eisen. So ist beispielsweise der Mineralstoff Calcium bekanntlich für starke Knochen verantwortlich. Um 350 Milligramm des Knochenminerals, ca. 70% des Tagesbedarfs eines Erwachsenen, einzunehmen, könntet ihr einen Kilogramm Weizen essen – oder eben nur 100 Gramm Soja, verrückt oder?

Deutsches Soja als Drink, Sojaghurt oder Tofu

Faktisch ist Soja also eine tolle Sache! Doch in welchen Formen wird Soja konsumiert? In der Lebensmittelindustrie wird Soja hauptsächlich zu Tofu, Soja Drinks, Sojaghurts und Saucen verarbeitet. Wir von Berief haben uns auf die ersten drei Punkte spezialisiert. Darüber hinaus verarbeiten wir unsere Sojabohnen, welche wir übrigens aus Deutschland, in Naturland Bio-Qualität, Frankreich und Österreich beziehen, zu Convenience Produkten wie unser Pflanzstreich Art Pfälzer Leberwurst, unser Bio Tofu Gehacktes und viele mehr. Nutzt doch mal die Gelegenheit und macht einen Spaziergang um die Felder bei euch in der Nähe, vielleicht findet ihr auch das ein oder andere Sojafeld. Und wenn nicht, seid euch sicher: wir beziehen nur die beste Sojabohnen-Qualität!

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